Die Sonne glühe beinahe ununterbrochen auf die Stadt herunter, sagt sie. Doch selbst Olga, in ihrem eigenen Unglück wie kaserniert, bemerkt, wie in diesem heißen Sommer etwas Anderes an die Oberfläche steigt. Die glühende Idylle entpuppt sich als nur vorgetäuschte Normalität, und unbarmherzig ausgeleuchtet wird eine gespaltene Gesellschaft.

Der Roman spielt unmittelbar vor dem Angriff Russlands auf die Ukraine.

General-Anzeiger Bonn, 4.3.2023